"Die Wahrheit und Einfachheit der Natur sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst."
Paul Ernst
Stifterin der Ricola Foundation ist die Ricola AG.
Der Stiftungszweck sieht vor:

„Die Stiftung fördert und entwickelt Projekte, welche der Erforschung sowie dem tieferen Verständnis der natürlichen und kulturellen Lebensgundlagen des Menschen dienen. Der Bezug zur Natur und zur Kultur sind zusammengehörende Bestandteile der Lebensqualität des Menschen und werden bei allen Aktivitäten der Stiftung als einander bedingend betrachtet. Die Aktivitäten der Stiftung sind international ausgerichtet.“

  • Der Stiftungsrat besteht aus drei Personen. Neben den beiden Gründungsmitgliedern, Felix Richterich und Lukas Richterich, ist dies Herr Andreas Baur, Muttenz.
  • Der Sitz der Stiftung befindet sich bei der Ricola AG in Laufen.
  • Die Stiftung bearbeitet keine Gesuche und führt keine eigenen Projekte.
  • Zentrale Aktivität ist die Unterstützung von COLOSS, einem wissenschaftlichen Netzwerk, das die Forschung zum Verständnis des Verlustes an Honigbienen weltweit koordiniert.

  siehe Projekte



REFLECTIONS ON ARCHITECTURE

Ein Film von Amos Gitai, 2016

Mitwirkende:
Jacques Herzog, Pierre de Meuron, Hanna Schygulla, Juliette Binoche, Lukas Richterich, Vittorio Mezzogiorno, Annie Lennox, Barbara Hendricks, Jeanne Moreau.

Produktion:
Ruth Waldburger, Michael Tapuach, Arutz 8, Laurent Truchot

Mit freundlicher Unterstützung der Ricola Foundation

Der Film REFLECTIONS ON ARCHITECTURE ist eine künstlerische Auseinandersetzung des Filmregisseurs und Drehbuchautors Amos Gitai mit der Architektur von Herzog & de Meuron. Der Film wurde 2016 an der Architekturbiennale von Venedig (zum Thema „Reporting from the front“) gezeigt. Im Zentrum steht das Kräuterzentrum von Ricola in Laufen, ein Lehmbau, den die Architekten zusammen mit dem Lehmbauspezialisten Martin Rauch 2014 für Ricola realisierten. Gitai thematisiert am Beispiel von Ricola das Verhältnis zwischen Architekt und Auftraggeber, interessiert sich aber auch für den Baustoff Erde im Verhältnis zum Schöpfungsmythos und untersucht im Gespräch mit Jacques Herzog und Pierre de Meuron, wie Film und Architektur als künstlerische Disziplinen zusammenhängen.